Fräulein Brösel: den Schnapsgeistern das Leben neu ausloten

In Österreich, und das musst Du natürlich wissen, hat das eine lange Tradition. Beispielsweise im Hawelka in Wien, da hat schon der Helmut Qualtinger mit dem Stamperl nach einem kleinen Braunen auf das Glück vom Herrn Karl angestoßen. Deshalb kann ja der beste Schnaps nur aus einer österreichischen Seele kommen. In diesem Fall von Fräulein Brösel aus dem Burgenland. 



Fräulein Brösel, die in Wirklichkeit Stefanie Drobits heißt, ist ganz und gar keine ordinäre „Brandineserin“, sondern sie liefert, frei nach Voodoo Jürgens, eine „Ansa Woar“. In ihrer kleinen und charmanten Manufaktur fügt sie stattdessen zusammen, was immer schon zusammengehört: Herz und Seele.

 

Acht Sorten von den feinsten Schnapsgeistern gibt es inzwischen im Schnapserwachen-Kosmos. Und versprochen: Sobald Du mit einem angefangen hast, kannst Du so leicht nicht mehr damit aufhören. Das hängt auch damit zusammen, dass es dem Fräulein ums Ganze geht. Nicht nur ein Schnaps nach dem Essen, sondern Schnaps als Kulturgut und als Versöhnungs-Angebot an das Leben per se.

Fräulein Brösel – ein Schnapsmärchen

Wer sich einen der köstlichen Schnäpse von Fräulein Brösel einschenkt, der kann sich nicht nur sicher sein, gleich einen absoluten Aromaknaller zu genießen. Er lässt sich gleichzeitig auch ein klein wenig auf eine Märchenwelt ein, die ausnahmsweise einmal nicht für Kinder, sondern für Erwachsene gedacht ist. Aber was haben Schnäpse und Märchen miteinander zu tun und warum sind die hochprozentigen Geister aus dem Hause Brösel so umwerfend lecker?
Um das zu verstehen, einmal alles ganz der Reihe nach.

Fräulein aus dem Burgenland

Die Geschichte der Spirituosen, genauer gesagt, ihrer Erfinderin, beginnt im österreichischen Burgenland. Dort wuchs Stefanie Drobits, wie Fräulein Brösel mit bürgerlichem Namen heißt, inmitten der wundervollen heimischen Tier- und Pflanzenwelt auf. Letztere bot ein nicht enden wollendes Schauspiel für Erstere und machte sie so für immer zu einem naturverbundenen Menschen.
Nach einem BWL-Studium verschlugt es die junge Frau über Umwege nach Berlin. Dort versorgt seit 2010 die dortige Gastronomieszene mit unter anderem österreichischen Weinen, die sie eigentlich zuerst aus Sehnsucht nach den heimischen Tropfen importierte. Doch es sollte nicht nur beim Wein bleiben: „Irgendwann habe ich bemerkt, dass in Berlin fast niemand mehr Schnaps trinkt und da kam die Idee auf, auch eigenen Schnaps zu vertreiben“, erklärt Stefanie. Der Geschmack sollte im Vordergrund stehen und nicht der Alkohol an sich und das kam und kommt bei den Berlinern richtig gut an. Und nicht nur dort: Auch in Hamburg, München, Bremen und vielen weiteren deutschen Städten und natürlich auch in Onlineshops wie unserem gibt es mittlerweile Fräulein Brösels Schnaps zu kaufen. Zu Recht, denn ihre Spirituosen spielen ganz weit oben in der Liga der Gourmet-Schnäpse.

 

Und auch das wirst Du bald merken: Fräulein Brösels Manufaktur inspiriert Dich zum Schönen. Alleine die Kunst auf den Flaschen lohnt zum Kauf. Kein Wunder, denn Stefanie Drobits schätzt im Allgemeinen die Magie des Seins: Zwischen klassischer Musik und den Romanen von Murakami denkt sie darüber nach, welche Sorten Schnaps noch gut zu ihr passen würden.

Der Geist der Natur in einer Flasche

Stefanies Spirituosen fangen das Aroma von Wald und Wiese, von saftige Früchten und vollmundigen Nüssen ein und konzentrieren es in der klaren Flüssigkeit. Damit das gelingt, sind vier Punkte für die junge Unternehmerin besonders wichtig:

1. Beste Zutaten

Für ein gutes Produkt braucht es erstklassige Rohstoffe, ist ja klar. Ob Marillen, Vogelbeeren, Erdbeeren oder Nüsse, alles wird sorgfältig ausgesucht und nur, was Fräulein Brösels kritischem Test standhält, darf letztendlich mit in den Brennkessel. Dabei spielt auch wo immer möglich, Nachhaltigkeit eine Rolle. „Es war mir sehr wichtig, dass die Mandeln für den gleichnamigen Schnaps aus Europa kommen und nicht aus Übersee“, bekräftigt Stefanie, „und ich bin froh, dass ich das geschafft habe.“ Die Marillen wiederum stammen von dort, wo sie einfach am besten wachsen: Vom ungarischen Balaton, wo sie die Süße der Sonne aufsaugen und dann im perfekten Reifezustand einzeln von Hand geerntet werden. Natürlich kennt Stefanie die Bauern auch persönlich. „Die Qualität stimmt dort einfach und die Menschen haben dort ein gutes Händchen für die Früchte“, erklärt die Fachfrau.
Nicht wenige Zutaten wie Johannis- oder Vogelbeeren sowie ein Teil der Haselnüsse haben aber auch einen sehr kurzen Weg hinter sich und gedeihen fast vor der Haustür in Bayern.

2. Traditionelle Sorten

In der mitteleuropäischen Natur wachsen viele köstliche und gesunde Schätze, die wir im Alltag oft gar nicht besonders beachten. Dennoch stecken in den meisten ungeahnte kulinarische Genüsse, die manchmal erst wachgeküsst werden müssen. Die Vogelbeere ist beispielsweise roh ungenießbar, gekocht schmeckt sie eher mehlig, aber im Alkohol entfaltet sie ein ganz eigenes Aroma: Marzipan, nasses Laub, Herbstwiese, Kräuter, Hagebutten… all das erschnuppert unsere Nase aus einem Gläschen Vogelbeergeist. Eine offensichtlichere Leckerei, die auch schon ohne Schnaps wunderbar schmeckt, ist dagegen die Erdbeere, genauer gesagt, die Sorte Mieze Schindler. Unter Gourmets ist sie als die Varietät bekannt, die uns mit dem Geschmack von Walderdbeeren verwöhnt und so Kindheitserinnerungen aufleben lässt und genau das tut sie auch in Stefanies Erdbeergeist.
Auch schwarze Johannisbeeren sind so ein Kleinod, das zwar doch ab und an z. B. im Cassis Verwendung findet, sonst aber fast nirgendwo eine Hauptrolle auf unserem Speisezettel spielt. In Frau Drobits Schnaps wird ihr endlich die nötige Ehre zuteil und der vollmundige, intensive Beerengeschmack fängt den Sommer gekonnt ein. Genauso fruchtig und betörend umschmeicheln sonnenverwöhnte Marillen im Marillengeist unsere Geschmacksknospen und erinnern uns an die lange Tradition, die die Herstellung des hochgeistigen Getränks in den warmen Regionen Österreichs hat.

3. Handwerkliche Brennkunst

Die besten Zutaten nützen nichts, wenn diese nicht auch vernünftig verarbeitet werden. Eigentlich kannte Stefanie das Brennereihandwerk nur aus einer Besichtigung der örtlichen Brennerei, als sie noch ein Kind war, als Erwachsene konnte sie ihr Wissen aber noch einmal kräftig auffrischen. Eine gemeinsame Freundin machte Stefanie mit dem Inhaber der Brennerei Haas in Franken, Hannes, bekannt und dieser Fräulein Brösel wiederum mit den Finessen der Schnapsherstellung. Dass er darin Experte ist, zeigt nicht zuletzt die Verleihung des Bundesehrenpreises 2016 an seine Edelbrennerei. Dieser Titel ist die höchste Anerkennung, die ein Unternehmen der deutschen Ernährungswirtschaft für die Qualität seiner Produkte erhalten kann. „Ich weiß noch, wie stolz wir alle waren, als dieser Preis vergeben wurde. Das hält immer noch an“, schwärmt Stefanie heute noch. In dem traditionsreichen Familienunternehmen legt die Österreicherin nun immer dann Hand an, wenn sie Nachschub braucht und überwacht den Brennvorgang natürlich auch selbst mit Argusaugen. Einen bis fünf Tage dauert die Prozedur, doch neben der Arbeit bleibt natürlich auch noch genügend Zeit für persönlichen Austausch. „Aus der geschäftlichen Vereinbarung hat sich eine echte Freundschaft ergeben und für mich fühlen sich die Tage in der Brennerei immer sehr familiär an. Ich bin sooo glücklich über die Begegnung mit diesem tollen Menschen, meinem großen Mentor und seiner wunderbaren herzlichen Familie! Oft hecke ich auch selbst verrückte Ideen für neue Schnapskreationen aus und auch, wenn Hannes anfangs ab und an Bedenken hat, kann ich meinen Sturkopf doch meistens durchsetzen“, schmunzelt Stefanie. Gut so, denn wie man sieht, haben ihre Kreationen ja definitiv Erfolg.

4. Schnaps mit mehr Frucht und weniger Alkohol

Auch wenn im Grunde jeder Mensch gerne Obst isst, beim Fruchtschnaps scheiden sich die Geister. In 99 % der Fälle liegt das an dem scharfen und dominanten Geschmack des Alkohols, der den Fruchtgenuss in den Hintergrund treten lässt. Ganz anders bei Fräulein Brösels feinen Tropfen: Hier überwiegt das Frucht- bzw. Nussaroma und der Alkoholgeschmack hält sich sehr zurück. Weich und samtig am Gaumen, aber doch nachdrücklich bieten die edlen Schnäpse einen Genuss der ganz besonderen Art. Das spiegelt sich in den enorm vielen guten Rezensionen für Fräulein Brösels Schnaps wider und macht die Spirituosen zum perfekten Geschenk für Schnapsliebhaber und Feinschmecker, die auch gerne mal ein Gläschen mehr trinken.
Dem scharfen Alkoholgeschmack vieler Brände verdankt Stefanie auch die Idee für ihre Geister, denn bei ihren Touren durch die Berliner Gastronomie bemerkte sie irgendwann, dass eigentlich niemand mehr Schnaps trank. Das machte sie stutzig und auf ihr Nachfragen erklärten viele, dass ihnen der scharfe Alkohol gar nicht schmeckte. „Das muss doch auch anders gehen“, dachte sich Stefanie und schon war die Idee für Fräulein Brösels besondere Spirituosenlinie voller Aroma geboren.

Mir ist aufgefallen, so Stefanie Drobits im Gespräch, dass die Leute immer weniger Hochprozentiges trinken. Warum? Weil es den meisten Ungeübten einfach zu scharf ist. Mit ihren feinen Schnapsgeistern schuf sie galant Abhilfe. Aber Obacht! Ihre Schnapsgeister sind so köstlich, dass Du das Fräulein dafür lieben wirst.

 

Märchenhafte Geschichten

Nicht nur der Inhalt der Flaschen ist ein Genuss, auch ihr Äußeres macht Freude. Waldmotive, Tiere und ein kleines Mädchen zieren das Glas und laden zum Träumen ein. So werden Stefanies Schnäpse auch optisch einzigartig. Die Motive denkt sich die Schnapsexpertin selbst aus, umgesetzt werden sie von einem guten Freund aus ihrer Heimat. Aber nicht nur die zierlichen Zeichnungen auf den Flaschen haben etwas Märchenhaftes an sich, auch der Name der jungen Frau scheint beim zweiten Hinsehen wie gemacht für eine Sagengeschichte: „Brösel“ ist die sinnhafte Übersetzung ihres Nachnamens „Drobits“ aus dem Slowenischen. Wer denkt da nicht gleich an Hänsel und Gretel, die ihren Weg im Wald mit Brotkrümel markieren wollten? Der Wald war es ja auch, der Stefanie als Kind so in seinen Bann gezogen hat und Haselnüsse und Erdbeeren, die zwischen den Bäumen ebenfalls heimisch sind, schenken einem Teil der Schnapskollektion ihr feines Aroma. So passt bei Fräulein Brösel alles zueinander und bildet eine wunderbare Märchenwelt, in der auch Erwachsene wieder träumen dürfen. Das ist ganz in Stefanies Sinn: „Als Kinder sind wir so neugierig, das sollten wir auch im Alter nicht verlieren“, wünscht sie sich. Kein Problem bei den verspielten Flaschen und noch weniger mit ihrem exquisiten Inhalt.

Schnaps fürs Herz

„Wenn die Leute an einem Tisch sitzen und meinen Schnaps trinken – da lacht mein Herz“, schwärmt Stefanie. Da haben sich eindeutig drei gefunden: Fräulein Brösel, der Schnaps und ihre zufriedenen Kunden und vielleicht hat sie ja recht, wenn sie meint: „Eine jede Seele braucht einen guten Geist an ihrer Seite.“ Und wenn dieser „nur” dabei hilft, uns mit seinem ausdrucksstarken Aroma ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern, dann hat dieser Geist sein gutes Werk schon getan.

 

Alle Produkte von Fräulein Brösel:

44,00 

(88,00  / l)

Geist aus schwarzen Johannisbeeren aus Franken, bitter-säuerliche Geschmacksnoten.

+
bald wieder da
44,00 

(88,00  / l)

Geist aus Marille (alias Aprikose), harmonisch ausgewogene Geschmacksnoten.

44,00 

(88,00  / l)

Geist aus Vogelbeeren aus dem Vorarlberg mit feiner Geschmacksnote von Mandel.

+
bald wieder da
44,00 

(88,00  / l)

Geist aus gerösteten Haselnüssen mit Geschmacksnoten von Schokolade und Kirsche.